
Seite 14
Vorador 1
Während Chaos und Sternchen die Umgebung beobachten bemerkt Vorador die dunklen Wolken
die von Norden her aufziehen. Besorgt blickt er zu Turel die momentan gar nicht gut
aussieht. Es sieht nach Schnee aus. Sie sollten......Turels plötzlicher Schmerzensschrei
reißt Vorador aus seinen Gedanken und er kann sie gerade noch auffangen. Sanft legt er
Turel zu Boden und streicht ihr das Haar aus der heißen Stirn
"Das Kind...."
Eine erneute Schmerzenswelle läßt Turel aufstöhnen und sie greift nach Voradors Hand,
drückt zu.
"Es....kom..m...Wehen...."
[GNC] Sarkana
Gegenwart, Festung der Serafan
Als Sar beim Auftauchen des Wesens mit der Kutte beim herumdrehen nach seinem Schwert
greift, hebt dieses Abwehrend die Hände. "Ich will euch noch immer nichts Böses!
Auch wenn ihr meinem Rat nicht gefolgt seid, wiederhole ich mich: Kümmert euch um Ariel
und verlaßt die Festung schnellstens!" Ein Schritt nach hinten, und es ist wieder
verschwunden.
"Ich hasse das! Immer nur diese Warnungen..." Sar ist sein Ärger für einen
Moment sehr deutlich anzusehen. Dann holt ihn die Erinnerung an seine Vision und die
Gegenwart wieder ein.
"Wie auch immer, das Ding hat recht und außerdem - wer ist das dort in der
Ecke?" Sar hat die erste Person entdeckt, die ankam und sich dann im Schatten
verborgen gehalten hatte.
"Wie seid ihr...." verkrampft läßt er sich plötzlich auf die Knie fallen,
greift sich mit beiden Händen und einem schwerzerfüllten Aufstöhnen an die Schläfen.
"Ahhhh.... Nicht schon jetzt..."
Gleiche Zeit, einige Stockwerke höher, in der Zeitstromkammer
Ein Summen liegt in der Luft und ein schwefelgelber Nebel breitet sich vom Gerät in der
Mitte des Raumes aus. Mit einem hellen Aufleuchten verpufft alles und ein alter Mann in
einer bläulichen, mit Gold bestickten Kleidung steht am Gerät. Seine linke Hand hält
einen mannslangen Stab, um den sich eine stilisierte rötliche Schlange windet, die eine
kopfgroße, bläulichweiße Kugel im Maul trägt. Die rechte Hand läßt eben das Gerät
los und streicht die Kapuze über den Kopf zurück. Die Stirn des Mannes ziert ein Symbol,
eine Acht...
[GNC] LadyNightVamp
Irgendwie läuft alles verquer, stört LNVs innere Harmonie. Ance am Boden, neben ihr
der Festungsherr, der röchelnd Blut aus seinem Mund spuckt, dieser Kapuzenmann, der was
auch immer will, zwei weitere Fremdlinge und nun bricht Sar auch noch zusammen. LNV läßt
das Serafan-Schwert fallen und schlägt die Hände vors Gesicht. "Ich will nicht
mehr... ich möchte nach Hause... endlich nach Hause...", schluchzt sie auf, völlig
fertig mit ihren Nerven, und das erste mal seit langem, rollen blutige Tränen über ihre
Wangen.
Valada
Etwas unschlüssig, wer die zweite Person neben ihr war und woher sie kam, blickt
Valada zu der Stelle, an der diese bis eben noch stand.
Dann hört sie Sar's Ausruf und auch Lady scheint etwas gestresst. Warum bloß ?
"Lady, ist gut. Ich bin es !" Valada streift ihre Kapuze vom Kopf und geht auf
Lady zu. Freundlich bietet sie ihr die Hand an. Lady, noch reichlich verwirrt, nimmt sie
und schon durchströmt sie die Heilkraft Valadas und beruhigt ihre angegriffenen Nerven.
"Es ist alles gut. Wir sollten erst mal sehen, dass wir hier rauskommen. Und dann
müssen wir reden." Den letzten Satz richtet sie vor allem an Sar. "Nicht wahr,
Vater?"
[GNC] ancient
Ancients Blick ist auf Valada gerichtet, kann ihr Bild jedoch nicht fixieren, sondern
starrt durch sie hindurch. Irgendwo ins Leere. Schließlich erhebt sie sich, ihr Schwert
als Stütze benutzend. Sie zeigt auf die toten Wächter und sagt sie mit einer Stimme
spröde wie zerborstenes Glas: "Einer von ihnen muss die Schlüssel haben."
Dann dreht sie sich zum sterbenden Herren der Festung um und vollendet ihr Werk ...
[GNC] Sarkana
Kerker in der Festung
Schmerzerfüllt schaut Sar kurz zu Valada hinauf, doch er scheint sie nicht zu erkennen.
"Ariel ist ... Folterkammer... kein Schlüssel..." Eine weitere Welle des
Schmerzes durchflutet ihn, reißt ihn gänzlich von den Beinen. "...Weg...ich...weg..."
presst er stöhnend zwischen den zusammengekniffenen Zähnen hervor.
Hof der Festung
Leicht nervös wartet WL im Hof der Festung, wendet sich zu CK, die eben mit einigen
Serafan am Stall beschäftigt ist, als plötzlich ein lauter Ruf vor dem Tor erschallt:
"He Toke! Öffne das Tor! Wir haben unseren Auftrag erfüllt und sind zurück!"
Ächzend beginnt der Mechanismus zum Öffnen des Tores seine Arbeit und beide Flügel
schwingen langsam auf. Weiter... und weiter... langsam geben sie die Sicht auf die
Ankömmlinge frei: Die zur Festung des Janos Audron ausgesandte Hundertschaft!
[GNC] LadyNightVamp
"Danke Val, danke, es geht schon wieder.", flüstert LNV "Ich kann mich
nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so einen Zusammenbruch..." Sie unterbricht
sich, denn gerade beginnt Ance zu sprechen. Sie erwähnt einen Schlüssel, von dem Sar
einen Augenblick später auch spricht. Verwundert blickt sie beide an. Denn Ance Antwort
darauf wo sich der Schlüssel befinden könnte, erfolgte bereits, ehe Sar unter Schmerzen,
die ihn zu plagen scheinen, hervorpresste, das es hier wohl keinen Schlüssel gebe.
Verwundert schaut sie jetzt wieder Val an und spürt plötzlich einen Schauder... War das
das große Tor, das ein lautes Geräusch von sich gibt... und sind das die Schritte
schwerer marschierender Stiefel, die da an ihre Ohren dringen... "Ich glaube, wir
bekommen größeren Ärger als uns lieb ist.", sagt sie dann.
[GNC]WasserLuft
entsetzt sehe ich, wie das Tor langsam aufschwingt... verdammt... ich muss es irgendwie
blockieren... aber wie?... Da fällt mir ein Elementarzauber ein... ich konzentriere mich
und rufe einen Blizzard herbei. Dieser konzentriert sich auf die Torgegend. Durch den
Sturm schwingen die Tore zu, gleichzeitig vereisen sie, so daß die Tore erst mal
blockiert sind, während die Seraphanen darum kämpfen müssen, nicht durch die Luft
gewirbelt zu werden.
Schnell verstecke ich mich wieder in den Schatten und schaue mich um... niemand scheint
auf mich aufmerksam geworden zu sein... ~Hey Leute, beeilt Euch ein bisschen... es steht
jetzt gerade eine Hundertschaft von Seraphanen vor der Tür... mein Zauber wird sie noch
einen Moment auf halten, aber nicht ewig... ~ flüstere ich den anderen zu.
[GNC]2k
2k schlägt die Augen auf. Warum liegt er am Boden? Und wer oder was hat ihn dorthin
verfrachtet? Benommen richtet sich auf und starke Kopfschmerzen machen sich bemerkbar. Als
er an sich herunterblickt merkt er das sein Geldbeutel verschwunden ist. Räuber? Aber er
war doch sonst immer sehr wachsam, wie konnten sie ihn überrumpeln? 2k beschließt sich
ein ruhiges Plätzchen zu suchen und dort erst mal seine Kopfschmerzen auszukurieren.
Dabei schießen ihm immer wieder Bilder durch den Kopf von denen er keine Ahnung hat wer
auf diesen Bildern zu sehen ist und wo das ist.
Er schläft unruhig ein...
[GNC] Vampire G
VG indes denkt fieberhaft darüber nach wie sie so schnell wie möglich Ariel finden
und hier rausbringen könnten, ohne sich eine Schlägerei mit Hunderten von Serafan
leisten zu müssen ....
Außerdem scheinen Sar, und Ance Hilfe zu brauchen genau...: ~HILFEEEE!!!!~ Flüstert sie
den anderen zu... ~ wir müssen und jetzt verdammt noch mal beeilen~
ckomet
CKomet ist entsetzt als sie sieht, wie viele da plötzlich kommen. Was soll sie nur
machen. WL steht zu weit weg und ist eh erst mal in Deckung gegangen. 'Hmmm mit meinem
Pegasus im Stall zu verschwinden wäre nicht gut,' überlegt sie schnell. 'Da säße ich
in der Falle.'
Also begibt sie sich erst mal vorsichtig hinter den Stall und warte auf die Dinge die auf
sie zukommen.
[GNC] Sarkana
Gegenwart, die oberen Etagen der Festung
Interessiert schaut sich der Neuankömmling im Zeitstromraum um. Alles wirkt alt und
schmutzig, einfach unbenutzt. Er tritt etwas vom Gerät weg und nimmt seinen Stab in die
rechte Hand. Dann geht er zielstrebig auf die Tür zu. Sie ist jedoch verschlossen und so
schlägt er mit dem unteren Ende seines Stabes dagegen.
Laut hallen die Schläge durch den Gang und schrecken einen der Lakaien aus seinem
Nickerchen auf, welches er auf einem der Stühle im Hauptgang gemacht hatte.
Vorsichtig geht er dem Geräusch nach, weg vom Hauptgang in einen der alten Nebengänge.
Mit seinem Schlüssel öffnet er am Ende des Ganges die große Tür und findet dahinter
die Fortsetzung des Ganges. Alles ist verstaubt und mindestens seit Jahrzehnten nicht
benutzt.
Da! Wieder ein Schlag gegen eine Tür! "Wer kann das sein? Hier war doch schon seit
-" Er schrickt zusammen, als unmittelbar neben ihm ein weiterer Schlag ertönt. Staub
rieselt von der bogenförmigen Tür.
Mit zitternder Stimme ruft er gegen die Tür: "Wer seid ihr und wie kommt ihr hier
herein?" - "Das geht dich nichts an! Öffne die Tür Lakai! SOFORT!"
Die Finger zittern ihm, doch er kommt dem Befehl nach, wie es ihm von Kindheit an von
seinem Großvater, der Lakai in der Bibliothek der Festung war, beigebracht wurde.
Er muß alle Kraft aufwenden, um die Tür aufzudrücken. Dann schaut er dem Mann ins
Gesicht, der da steht und seine Sinne wollen ihm schwinden. Mehr ein Hauch ist die Frage,
als wirklich formuliert: "Möbius?!"
[GNC] ancient
Die Serafanen kehren zurück! Wie immer, wenn die Gefahr nur groß genug ist, setzt bei
ancient eine Art inneres Notprogramm, ein Mechanismus ein, der alles, was für das
unmittelbare Überleben unwichtig ist, ausblendet. Manchmal fürchtet sie sich selbst vor
der Kälte, die sich dann in ihr ausbreitet, aber ohne diese Fähigkeit würde sie längst
nicht mehr unter den Untoten weilen und dieses mal ist es ihr nur recht, sich nicht weiter
mit ihren Gefühlen auseinandersetzen zu müssen.
Sie wischt das blutende Schwert an der Kutte des nun endlich toten Festungsherren ab und
überlegt. Der Schlüssel ... Eine der Leichen muß ihn in der Tasche haben. Wem würde
der Alte genug vertrauen ... Natürlich! Ancient greift in die Tasche seiner Kutte und
holt lächelnd den Schlüssel hervor. Wem sonst außer sich selbst ...
Dann hockt sie sich zu Sarkana, nimmt seine Hand und legt den Schlüssel hinein.
"Komm alter Freund" sagt sie. "Mit ein wenig Glück werden wir später noch
genügend Zeit haben, uns zu bedauern..."
Sie hilft ihm auf die Beine und zieht ihn - ungeachtet der Schmerzen, die ihn immer noch
quälen - hinter sich her durch die Gänge. Die anderen folgen und ancient hält vor einer
Reihe vergitterter Türen. "Irgendwo hier muß er sein. Sucht ihn, ich warte so
lange. Ich weiß nicht, was passiert, wenn ich die Zellen betrete..."
Sie blickt auf VG, die Lady und Sar. Was wäre geschehen, wenn nicht Valada ... ?
"Danke!" sagt sie leise zu ihr. "Wo immer du jetzt auch herkommen magst, es
ist gut, daß du da bist. Ariel wird dich brauchen ..."
[GNC] Sarkana
Sarkana bekommt nicht mit, dass er angesprochen wird. Als Ancient ihn fortzieht, laufen
seine Beine wie von allein. Sein Geist ist vollkommen von etwas umfangen, das ihm Schmerz
bereitet, seine Bewegungen sind steif und ungelenk. Die Hand kann kaum den Schlüssel
halten und vor der letzten Abbiegung fällt er auf den Boden.
Vor den Zellen kommt er wieder etwas zu sich, ringt um seine Fassung, den Funken
Bewusstsein, der gerade aufglüht: "Rechts.... Folterkammer.... schnell!" Dann
flüsternd: "...zu nah..."
[GNC] Vampire G
Was meinte Sar mit "zu nah" ???
VG dachte nicht groß drüber nach sondern schnappte sich den Schlüssel und folgte Sars
Worten...nach rechts also!
Die Serafan sind noch vor dem Tor, hoffentlich reicht die Zeit!
Als VG die Tür aufschließt traut sie ihren Augen kaum, und bleibt erst einmal einige
Sekunden wie angewurzelt stehen.
Die Folterkammer: Über und über mit Blut bespritzte Wände, Knochen, Folterinstrumente,
und die Gequälten.... es stinkt nach Schweiß, Fäkalien und Tod
"ARIEL!!!!!!!!" VG schreit auf als sie ihren vampirischen Freund entdeckt.
Er hängt bewusstlos an die Wand gekettet und man hat ihn mit Fesseln versehen die an den
Innenseiten Stacheln haben, damit sich die Wunden nicht schließen können.
"Oh bei Kain, was haben sie nur mit dir gemacht?" VG sucht nach einer
Möglichkeit die Fesseln zu öffnen, doch einen Schlüssel gibt es nicht....den hat Sicher
der Folterknecht, aber wer weiß wo der wieder steckt.
Also nimmt sie all ihre Kraft zusammen, reißt die Eisenketten aus der Wand und stemmt mit
ihrem Schwert die Fesseln auf.
Dann lädt sie Ariel auf ihren Rücken und verlässt die Kammer mit den restlichen
Gefolterten...
Ihren Freunden flüstert sie zu ~Wenn Zeit ist befreit die anderen, aber helft mir erst
mal Ariel irgendwo hinauf zu schaffen wo ich mit ihm verschwinden kann... War da nicht was
mit Balkon?"
[GNC]DaBorg
Irgendwo zwischen den Zeiten, der Vergangenheit und der Zukunft
Tief lauscht Borg den Tausenden Stimmen der Zeit. Und sogar Vg´s Stimme hört er, wie sie
nach Hilfe ruft.
Am liebsten wäre er sofort aufgestanden, losgegangen um in ihre Zeit vorzudringen, um ihr
zu Helfen, doch wie eine Fessel, hält ihn etwas fest.
"Ich höre genauso wie du, ihre Stimme."
Langsam kam die Königen der Borg aus einem Dunklen Eck hervor und blickte zu ihm.
"Doch du bist noch nicht soweit, der Kampf gegen deine Dunkle Seite ist noch nicht
vorbei. Wenn du nun gehst, ist es vorbei und das böse gewinnt in dir, wieder die
Obermacht!"
"Ich muss ihnen aber..."
"Nein, du musst nicht. Mach dir keine Sorgen, in ein paar Jahrhunderte befinden wir
uns in deren Zeit, und du wirst ihnen Helfen können!"
"Ich bin hier schon Jahrhunderte lang eingesperrt, in diesem Kubus! Ich muss ihnen
helfen."
"Macht dir keine Sorgen, du scheinst zu vergessen, das wir uns immer noch
Jahrhunderte vor diesem Ereignis befinden, du hörst die Stimmen, doch sie sind noch
Jahrhunderte entfernt! Bald wirst du sie wieder sehen, versprochen....
Vorador 1
Vergangenheit....
"Aber das ist zu früh. Wie kann..."
"Unsere Rasse ist nicht dazu geboren um Kinder auf natürliche Art in diese
verfluchte Welt zu setzen. Habe ich dir dies nicht einst gelehrt, mein Sohn?"
Erschrocken blickt Vorador auf, in Richtung Wald. Er scheint unfähig zu handeln, oder gar
zu denken. Doch dann spürt er Turels Hand, ihren Schmerz und kehrt zurück aus seiner
'Starre'
"Janos, hilf uns. Bitte"
Mit einem kleinen Lächeln tritt der Geflügelte näher und gemeinsam bringen sie Turels
Kind zur Welt. Es scheint schwach, und nur entfernt menschlich doch es lebt, es ist
gesund.
Leise seufzt Janos, wickelt das Neugeborene in Laken und legt es Turel in die Arme.
"Ihr Sohn, Mylady"
Während Turel den Kleinen erschöpft aber glücklich in ihre Arme schließt wendet sich
Janos mehr als besorgt an Vorador.
"Hier könnt ihr nicht bleiben, Vorador. Ich biete dir und deiner kleinen Familie den
Schutz der Geflügelten an. Bitte nimm an"
Vorador spürt Janos Besorgnis, spürt das da mehr ist als nur die Angst vor dem Schnee
oder irgendwelchen Feinden.
"Was plagt dich noch, Janos?"
Janos sieht zu Turel und dem Kind, schweigt lange.....
"Janos?"
"Ein Blutdämon den ihr in diese Welt gesetzt habt, Vorador. Du weißt was dies
bedeutet"
[GNC] ancient
Natürlich ist es ancient klar gewesen, daß sich Ariel in schlechtem Zustand befinden
würde. Trotzdem tut es weh, ihn so zu sehen. Haß auf die Serafanen flackert in ihr auf,
kurz nur - denn Gefühle kann sie sich jetzt nicht leisten - und schon hat sie sich wieder
unter Kontrolle. Ihr inneres Überlebensprogramm tut seine Pflicht.
"Ich kenne den direkten Weg zum Balkon, VG. Am besten, Val sieht erst einmal nach
Ariel und dann führe ich dich. Aber nur du und Ariel könnt dort hinaus, die anderen
müssen den Hauptausgang nehmen. An den Serafanen vorbei..."
Mit zweifelndem Blick wendet sie sich Sarkana zu. Er sieht nicht so aus, als würde er es
schaffen. 'Zu nah' sagte er. Was war zu nah? Wenn sie es nur wüßte, dann könnte sie es
aus dem Weg räumen. Dann könnte Sar einen Weg finden, sie an den Serafanen vorbei zu
bringen. Was versteht sie schon von Magie? Mit Gewalt aber ist hier in der Festung gegen
eine Hundertschaft von Serafanen nichts zu erreichen und auch VG und Pegasus werden es
nicht schaffen, sie alle rechtzeitig über den Balkon nach draußen zu bringen. Lange wird
WL die Truppen nicht mehr aufhalten können. Ohne Zeitmagie sitzen sie fest. Aber Sar
sieht nicht so aus, als wäre er in der Lage, ihnen zu helfen. Er braucht selber Hilfe.
"Was ist zu nah, Sar?" versucht sie in ihn zu dringen. "Wo finde ich es?
Wie kann ich es vernichten? ... Oder ... sollte ich besser 'Wer?' fragen? ... " Eine
Ahnung überkommt ancient, die sie erschaudern läßt.
Valada
Valada folgt den Anderen ins Innere des Kerkers.
Zusammen mit Ance wartet sie vor den Verliesen. Sie möchte Sar Linderung verschaffen,
doch da kehrt VG auch schon mit Ariel zurück. Und der hat Heilung jetzt nötiger.
VG legt den schwachen, bewußtlosen Körper Ariels gerade hin und Valada läßt ihre
Kräfte wirken.
Mit jeder Wunde, die sich unter ihren Finger schließt, jedem Knochen, den sich sie sich
verwachsen spürt, kommt etwas in ihr hoch, dass sie seit Jahrhunderten nicht mehr
gespürt hat.
Hass auf die Menschen, die zu solcher Grausamkeit fähig sind. Hass auf diese vermessenen
Sterblichen.
Sie schließt die Heilung ab, doch Ariel wacht nicht auf. Die Wunden an seiner Seele muß
er selber heilen. Und das geht an jedem anderen Ort besser, als hier in diesen stinkenden,
häßlichen Gemäuern.
VG hebt Ariel auf ein Zeichen wieder auf ihren Rücken und wartet, dass die Gruppe
Richtung Balkon losbricht. Ance hebt Sar zurück auf seine Füße, um ihn mit zum Balkon
zu kriegen.
"Warte, ich werd' ihn auch noch heilen. Dann kommen wir schneller voran und haben
einen Kämpfer mehr."
Valada weiß, dass ihr Schöpfer nicht von körperlichen Wunden geplagt wird, sondern nur
ein wenig Energie braucht, um mit seinen Fähigkeiten klar zukommen. Sie nimmt seine Hand
und...
... erschrocken schlägt sie ihre bei Heilung sonst geschlossenen Augen auf.
"Sooo nah ? Wir müßen weg !"
Nur, verdammt, wenn sie jetzt...
Aber VG mit Ariel auf dem Rücken und Lady sind keine wirkliche Hilfe, wenn sie jetzt
eingeholt werden.
Sar ist vollkommen neben sich und in Ance lauert weiterhin der Dämon.
Mit einem lauten Seufzer entscheidet sie sich, es doch zu wagen und wenigstens die
Ungeschützesten von ihnen in Sicherheit zu bringen.
"Stellt Euch alle um mich herum... Näher. Ja, ok. Nicht bewegen."
Mit einem leisen Brummen fängt die Luft um die kleine Gruppe an zu vibrieren und zu
flimmern. Kurz darauf ist die gesamte Gruppe verschwunden und findet sich auf dem Balkon
wieder.
"Los, VG. Mach, das Du weg kommst !"
Und in Gedanken flüstert sie ck an, die sie irgendwo innerhalb der Ställe spüren kann.
~Komm hoch zum Balkon und hol' Lady ab. Danach kümmere Dich um WL.~
Und zur eben Genannten flüstert sie:
~Bleib wo Du bist und sei Mucksmäuschen still. Ck wird Dich gleich rausholen.~
Gerade als VG vom Balkongeländer hüpft und elegant in den nahegelegenen Wald schwebt,
fliegt die Tür hinter Sar, Ance und Valada auf.
Und ER steht darin...
[GNC] Sarkana
Zeitstromkammer
"Ja der bin ich. Du hast mich erkannt?" Möbius scheint erstaunt über das
Wissen des Lakaien. "JJJa" stottert dieser zurück. "Ich, ich wurde von
meinem Großvater aufgezogen, er war so etwas wie der Bibliothekar der Festung und -"
Mit einer abwinkenden Handbewegung bringt Möbius den Diener zum Schweigen. "Ich will
nicht deine gesamte Lebensgeschichte hören. Geh und hol den Hauptmann der Festungsgarde,
ich habe eine wichtige Aufgabe für ihn. Er soll mit 10 Mann zum Balkon kommen und weitere
10 in den Kerker schicken! Beeil dich!"
Während der Lakai regelrecht vor Möbius flieht begibt sich dieser zum Balkon. Einem
kleinen Wachtrupp, den er unterwegs trifft, befiehlt er mit dem Siegel des Festungsherrn,
ihn zu begleiten.
Schwungvoll stößt Möbius die Balkontür auf, gerade, als VG vom Balkon abhebt. Das ist
der Moment, in dem Sarkana aufstöhnend gänzlich zusammenbricht.
[GNC] ancient
Ancient kommt gar nicht dazu, sich über Valadas neue Fähigkeiten zu wundern, denn die
Tür öffnet sich und vor ihr steht Möbius und hinter ihm eine Handvoll Serafankrieger.
Wie damals, schießt es ihr durch den Kopf. Nur, daß dieses mal kein Pegasus kommen wird,
sie zu retten...
Bringen wir es also zu Ende, denkt sie - nein, es ist kein Denken, es ist ein Trieb, ein
Verlangen, das in jeder Faser ihres Körpers lodert. In jeder, egal ob vampirisch oder
dämonisch, sie kann beide Teile sowieso nicht mehr trennen, immer mehr verschmelzen sie
zu einem und vor ihr steht der, der die Schuld daran trägt, daß es kein Zurück mehr
gibt, keine Hoffnung mehr, den Dämon je wieder von ihr zu trennen. Sie hat ihre Freunde
bedroht. Was wird das nächste sein? Nein, sie stellt sich dieses Frage nicht, sie will
die Antwort nicht wissen. Nicht erleben. Du oder ich, denkt sie. Oder beide. Das wäre das
beste.
So stürzt sie sich auf den Mann, in dessen Blick sie Erkennen entdeckt. Erkennen, aber
kein Erschrecken. Nein, es ist eher so etwas wie Belustigung, was sich in den von der Zeit
ausgemergelten Zügen seines hageren Gesichtes widerspiegelt. Ancient ist in ihrem Stolz
gekränkt und der Zorn verdoppelt ihre Kräfte. Auf einen Wink von Möbius stellen sich
die Serafanen vor ihn, aber ancient setzt zum Sprung an, landet einen Schritt hinter dem
Zeitenhüter, dreht sich um - schneller als er - und setzt ihm ihr Schwert an die Kehle.
"Ich wünschte, es wäre ein Messer," zischt sie ihm ins Ohr, "aber ich
denke, das hier wird es auch tun..."
[GNC]2k
Als 2k aufwacht, bricht die Nacht schon über ihm herein.
Er weiß das es gefährlich wäre jetzt hier liegen zu bleiben und macht sich daher auf
den Weg in die Nacht hinein.
Etliche Meilen später stolpert er über etwas.
"Pass doch auf, das war mein Bein" wird ihm entgegengefaucht.
"Sieh an, ist das nicht dieser unvorsichtige Schläfer der meinem Geldbeutel so eine
großzügige Spende gab?" Und mit diesen Worten erhob sich der Mann und holte sein
Schwert hervor. Es war mit Blut getränkt, entweder er hatte selber schon viele Menschen
auf dem Gewissen oder er hat sich das Schwert eines gefallen Kriegers geschnappt. Leichen
gab es genug, 2k hatte auf seinem Weg hierher eine Menge Körper tot auf der Erde liegen
gesehen.
"An deiner Stelle wäre ich nicht so großmäulig und würde mir ganz schnell das
Geld wiedergeben, sonst könnte es dir schlecht ergehen" erwidert 2k gelassen.
"Wiedergeben? WIEDERGEBEN?" der Räuber lachte.
Nun zieht auch 2k seine Klinge, welche ebenfalls mit Blut getränkt war...
Er fragt sich woher, auch kann er sich an das was vor seinem Erwachen passiert ist, nicht
erinnern.
[GNC] Vampire G
Bei der Festung....
VG bringt den bewusstlosen Ariel im Wald zu einer etwas versteckten Höhle, in der sie als
Menschenkind ~Gott wie lang ist das her~ denkt sie, oft gespielt hatte
Sollten sich Serafan hier draußen rumtreiben werden sie so weit abseits der Wege bestimmt
nicht suchen.
Außerdem wissen sie ja nicht dass jemand hier ist.
Danach machst sie sich sofort wieder auf den Rückweg zur Festung
Als sie da ankommt, sieht sie wie ance gegen Möbius (!) kämpft und Sar nun völlig
bewusstlos auf dem Balkon liegt.
ckomet
Ckomet vernimmt Valadas flüstern. Sie überlegt kurz und beschließt ihren Pegasus
alleine hoch zuschicken um Kräfte zu sparen. Die legt dem Tier die Hand auf den Hals und
flüstert ihm leise ein paar Worte ins Ohr. Daraufhin verschwindet das Tier in Richtung
Balkon.
~Val, Pegasus Kräfte sollten in der Zwischenzeit groß genug sein um zwei Leute
gleichzeitig über eine kurze Entfernung hinweg tragen zu können. Lasst ihn sich nach der
Landung nur kurz ausruhen und gebt ihn ein paar von den Kräutern, die ich ihm in die
Mähne geflochten hab zu fressen.~ Kurz sieht sie ihrem treuen Tier nach und versucht
vorsichtig zu Wl herüber zu schleichen. Gut das ich meine Eispfeile noch schnell geholt
hab, denkt sie sich.
[GNC] Sarkana
Natürlich bleiben die Wachen um Möbius nicht untätig. Im Nu richten sich 10
Schwertspitzen auf Ance doch Möbius lächelt nur und weißt die Serafan an, die Waffen zu
senken.
"Glaubst du tatsächlich, du könntest mir irgend etwas tun? Sieh in dich hinein
Dämon und du wirst die Wahrheit erkennen. Gegen deinen Schöpfer bist du machtlos!"
Klingen diese Worte noch fast freundlich so folgen nun weitere im befehlsgewohnten
Tonfall: "Los! Nimm das Schwert weg Dämon! Tu was ich dir sage!"
Und der Dämon in Ance reagiert...
[GNC] Vampire G
Sie überlegt nicht lang, weiß dass ihre Freunde zurecht kommen, schnappt Sar und
lädt ihn sich auf den Rücken.
Im selben Moment landet CKs Pegasus auf dem Balkon und stupst die Lady an.
"Lady, du sollst aufsteigen!" ruft ihr VG zu.
LNV versteht und steigt auf, während VG sich schon von der Brüstung abstößt und
Richtung Höhle im Wald fliegt...
Pegasus folgt ihr mit LNV
[GNC]DaBorg
Langsam näherte sich ein Schatten, setzte ein Fuß nach dem anderen und atmete tief.
Unter seinem Dunklen Mantel sah man nur die Dunkelheit, wie ein Schatten bewegte er sich
über die Erde.
Behutsam legte er seine Hand auf die Tür der Kneipe und es war, als würde das Böse
durch diese Tür dringen.
Aus den Ritzen krochen Käfer, jeder Art und von Getier und versucht diesem Einfluss zu
entkommen.
Das Wesen atmete sehr tief und klang Böse. Langsam stieß er die Tür auf.
Waren Adora und Naraja darauf vorbereitet, was sie erwartete?
[GNC] Vampire G
Unterdessen landet VG mit Sar auf dem rücken und Pegasus im Gefolge bei der Höhle.
LNV steigt ab und hilft dabei Sar in die Höhle zu tragen.
"Bleib bei Ariel und Sar, Lady" ich sehe nach wie die anderen zurecht
kommen" Kurz darauf ist VG wieder auf dem Weg Richtung Festung...
Wo die Serafan noch immer Versuchen das Tor aufzubrechen...
[GNC] ancient
Plötzlich wird ancient von einer Welle warmer Zuneigung zu dem Zeitstromlenker
erfüllt. Wie hat sie den alten Mann nur hassen können? Er hat ihr doch nichts Böses
getan. Im Gegenteil, die Kraft des Dämons hat er ihr geschenkt, eine Macht, deren vollen
Umfang sie erst langsam zu erahnen beginnt. Dankbarkeit gebührt ihm. Dankbarkeit und
Loyalität. Wenn sie darüber nachdenkt, wäre es nur Recht, die Kraft des Dämons in
seinen Dienst zu stellen ...
Sie läßt das Schwert sinken und tritt vor Möbius, stellt sich zwischen ihn und die ...
Da erst sieht sie, daß nur noch sie und Valada sich gegenüberstehen, daß die anderen
geflohen sind. 'Feige Bande...' denkt sie und fragt laut - auf Valada zeigend - ihren
neuen Meister: "Soll ich sie für dich töten?"
Valada
Erleichterung durchfährt Valada, als Lady und Sar endlich außer Reichweite sind.
Nur Ance macht ihr noch Sorgen. Genau deswegen wollte sie ein Treffen mit Möbius vorerst
verhindern. Aber es kommt eh alles anders, und vor allem als man denkt.
So bleibt sie relativ unbeeindruckt, obwohl Ance ihr Schwert auf sie richtet. Und sie ist
ein sehr erfahrene Kämpferin. Aber das ist Valada mittlerweile auch.
"Na los. Komm her! Tu Dir keinen Zwang an !"
Wütend über diese Frechheit geht Ance zum Angriff über.
Hinter Valada materialisiert sich ein ganzes Bündel Eiszapfen, dann gibt es einen kurzen
Ruck im Gefüge. Die Heilerin verschwindet und die Eiszapfen schießen an Ance vorbei, auf
die überraschten Serafanen.
Hinter Möbius erscheint Valada wieder und verpasst ihm einen herben Schlag auf's Genick.
Der alte Mann, dessen körperliche Kraft indirekt proportional zu seiner Magie ist,
taumelt vorwärts und fällt auf die Knie.
Ance derweil wird immer wütender. Über Möbius hinweg springt sie Valada an, doch dise
weicht nicht aus.
Sie packt das Ende des Schwertes, welches sofort vereist und spröde zerbricht.
Dann packt sie Ance an beiden Händen und baut ein neues Portal auf.
~Es gibt jemanden, der Dich sehen will. Sie kann Dir helfen, Schwester.~
Kurz darauf sind beide verschwunden und lassen eine etwas verwirrten Möbius inmitten
eines Haufen Serafanleichen zurück.
Weit entfernt von der Festung kräuselt sich ein blauer Faden durch die Luft unterhalb
einer uralten Eiche. Er vergrößert sich und spuckt schließlich zwei Mischwesen aus.
Beide sind sie zur Hälfte Vampir, doch beide tragen auch etwas anderes in sich.
Die eine die furchtbare und machtvolle Zerstörungskraft eines Dämons, die andere die
Fähigkeiten Gewebe zu verändern, sei es um Körper zu heilen, Elemantarmagie zu
beschwören oder um sich im Raum-Zeit-Gefüge frei zu bewegen.
So stehen sie sich gegenüber, zwei Gegensätze in sich und doch Schwestern im Geiste.
[GNC] Sarkana
Unbändige Wut blitz in den Augen des alten Mannes auf! 'Wie konnte das nur geschehen?
Warum hatte ich das nicht vorhergesehen?' Wütend brüllt Möbius den Hauptmann an, der
eben mit den geforderten Serafan auf dem Balkon auftaucht: "Warum kommt ihr erst
jetzt?! Nun ist sie entwischt, mir gestohlen worden! Mein Werk, mein ..."
Abrupt unterbricht er sich und steht auf. "Hört zu! Im Hof müssen sich noch weitere
Vampire aufhalten. Sucht und vernichtet sie. Und dann laßt auch noch die Hundertschaft
wieder rein! Sie haben ihre Aufgabe erfüllt. Wenn ihr die Befehle erteilt habt, kommt zu
mir in die Räume eures Herrn, ich habe wichtige Informationen für euch!"
[GNC] Vampire G
VG steuert den Balkon an, als sie sieht wie Valada und ancient durch ein Portal
verschwinden...
Möbius und einige Serafanleichen bleiben allein zurück.
~OK~ denkt VG ~dann kann ich mich ja um WL kümmern, die immer noch im Hof stehen
müsste....~
CK flüstert sie zu: ~Ruf deinen Pegasus zurück, die Serafan werden bald im Hof sein,
mach das du wegkommst, ich hole WL!~
ckomet
Verdammter mist, denkt CKomet als sie die herannahenden Serafanen sieht. Zu WL schaffe
ich es sicherlich nicht mehr. Sie versucht schießt in schneller Folge mehrere Pfeile ab
und bringt so die Truppe, die auf sie zukommt erst mal in Stocken. Verzweifelt überlegt
sie was sie tun soll. Sie vermißt ihren Pegasus, der sie sicherlich aus dieser Situation
hätte befreien können. Langsam zieht sie sich zurück, dabei versucht sie Kontakt zu den
anderen die eigentlich jetzt in Sicherheit sein sollten aufzunehmen.~ bitte gebt dem
Pegasus schnell die Kräuter und schickt ihn zu mir zurück~ flüstert sie. Dann kommen
auch schon die ersten Serafanen an sie heran.
[GNC] Sarkana
Mit einem lauten Knall gibt das Eis die Torflügel frei, als es dem ständigen
Versuchen es zu brechen, nichts mehr entgegen zu setzen hat. Zügig schwingt das Tor auf
und die Hundertschaft strömt herein.
Einige verschwinden in den zahlreichen Eingängen zu den Soldatenunterkünften, andere
bringen die Pferde in Richtung Stall. Von den Auseinandersetzungen im Hof, haben sie noch
nichts bemerkt.
Da schallt die Stimme des Hauptmanns über den Hof: "Es sind Vampire hier! Ergreift
sie!"
[GNC] Vampire G
VG hat die Festung fast erreicht, als sie hinter sich das Schlagen mächtiger Flügel
vernimmt.
LNV hat den Pegasus versorgt und losgeschickt.
Jetzt nichts wie rein und ck und WL gerettet.
ckomet
Immer näher rücken die Feinde. Ckomet kann mit ihrem Bogen nichts mehr ausrichten und
versucht ihr Schwert zu ziehen. In dem ganzen Gewirr bemerken die Serafanen nicht wie sich
etwas aus der Luft nähert. CKomet kann das Nahen ihres treuen Tieres spüren. Dadurch
mobilisiert sie noch mal all ihre Kräfte und fängt an wie wild um sich zu schlagen. Mit
diesem plötzlichen Vorstoß haben die Kerle um sie herum nicht gerechnet. Obwohl sie
schon einige herbe Wunden hinnehmen musste, konnte sich CKomet etwas Luft verschaffen. Da
kommt auch dann schon der stattliche Pegasus angeflogen. Er landet neben seiner Herrin,
die sich mühsam auf seinen Rücken schwingt. Als sie oben drauf saß veranlasste CKomet
ihr Tier dazu noch schnell s eine Hinterhanddrehung zu machen und damit einige der Gegner
aus dem Weg zu räumen. Anschließend lenkte sie das Tier in Richtung von WL, die in der
Zwischenzeit auch eingekesselt worden ist ~Achtung WL, ich komme~ flüsterte sie und jagt
mit vollem Tempo ihr entgegen. Die Serafanen sprangen erschrocken zur Seite. Dann half
CKomet WL schnell aufzusteigen und hab dann mit ihrem Tier ab. Durch die doppelte Last
konnte sich der Pegasus aber nicht schnell genug in die Höhe begeben. Dadurch gelang es
einigen der Serafanen, ihn noch mit ihren Wurfspeeren zu verletzen. Mit allerletzter Kraft
schafften die drei es über die Festungsmauer zukommen.
[GNC] Vampire G
VG beobachtete das ganze aus der Luft.
So sah sie auch wie Speere den Pegasus verletzten.
Schnell fliegt sie in seine Richtung
"WL gib mir deine Hand! Wir müssen CKs Tier entlasten!"
Und so Wechselt WL ihr "Transportmittel" und gemeinsam kehren sie zurück zur
Höhle wo schon Ariel, LNV und Sar warten.
[GNC] LadyNightVamp
Betrübt kniet LNV neben Ariel, blutiger Schweiß liegt auf seiner Stirn, Fieberträume
plagen ihn. Sanft wischt ihm LNV mit einem Tuch die Stirn ab. Mehr kann sie im Moment
nicht für ihn tun. "Halte durch mein geliebter Freund. Die Gefahr ist nicht ganz
vorbei, doch du bist in Sicherheit." Dann haucht sie ihm einen Kuß auf die Stirn und
blickt anschließend zu Sar. Auch er rührt sich nicht. Aber er lebt.
'Wo bleiben die anderen nur?', denkt sie und geht langsam zum Höhleneingang. Unruhe
überfällt sie, das Gefühl, das irgend etwas nicht stimmt. VG war mit Pegasus, kaum das
sie sich bedanken konnte, wieder verschwunden und bisher nicht zurückgekehrt. "Wo
bleibt ihr bloß, Freunde?", flüstert sie, als sie das Stöhnen aus dem Innern der
Höhle vernimmt. Sie läuft zurück, in der Hoffnung das Sar, sein Stöhnen war es, wieder
zu sich gekommen ist. Doch noch immer liegt er da, die Augen fest geschlossen. Vielleicht
half es, wenn er etwas von ihrem Blut trank? Wenn sie beide trinken ließ. Immerhin
verfügte vampirsches Blut auch über heilende Kräfte. Doch würde es beide aus den
dunklen Schatten zurückholen. Sie überlegte nicht länger, kniete neben Sar nieder und
öffnete mit ihren Zähnen eine Vene an ihrem Handgelenk. Dann ließ sie ein paar Tropfen
ihres Blutes auf Sars Lippen tropfen, hoffend, es würde ihn erwecken. Dabei hört sie ihr
bekannte Stimmen. Drei der teuren Freunde sind zurückgekehrt...
[GNC] ancient
Ancient schüttelt ihre Verwirrung ab. Endlich wieder festen Boden unter den Füßen.
"Magier!" schimpft sie verächtlich, doch dann fällt ihr ein, daß auch Möbius
des Zauberns kundig ist und sie schweigt betroffen.
Möbius. Schon allein das Denken seines Namens läßt Dankbarkeit in ihr aufkommen. Alle
Zweifel und Hoffnungslosigkeit, den ganzen Selbsthass der letzten Wochen hat er mit einer
Handbewegung ausgelöscht und ihr Frieden gegeben. Natürlich wird sie seinen Auftrag
erfüllen.
"Soll ich sie für dich töten?" hat ancient ihn gefragt und sie war bereit, es
zu tun. Aber Möbius verlangte es nicht. Im Gegenteil. "Schütze sie!" hat er
sie angewiesen. Und selbst als Valada ihn angegriffen hat, als ancient ihn verteidigen
mußte, hat er noch einmal betont: "Sie darf nicht verletzt werden."
Welch seltsamer Befehl. Doch es ist nicht an ancient, über die Wünsche ihres Meisters zu
urteilen. Sie ist nur dazu da, sie auszuführen.
Freundlich lächelte sie Valada an. "Keine Angst. Es ist vorbei. Ich werde dir nichts
mehr tun."
Vorador 1
Vorador lässt seinen Blick von der nun schlafenden Turel zum Fenster gleiten und sieht
lange auf die Berge hinaus. Leuchtend rot geht die Sonne hinter den Gipfeln unter, lässt
den Schnee glitzern, so silbern wie die Sterne. Hier, in dieser alten Festung waren sie
sicher, und über die wenigen anderen Geflügelten verlor Vorador kein Wort. Er kannte
seinen Schöpfer. Janos war immer für Überraschungen gut.
Chaos und Sternchen hatten sich irgendwo in den Bergen verzogen und der kleine Blutdämon
blubberte leise vor sich hin. Ein Blutdämon. Wie war dies nur möglich gewesen??? Ob die
Geflügelten mehr darüber wussten??? Seufzend schloss Vorador seine Augen und seine
Gedanken gingen in die Zukunft....dort wo die anderen waren. Alle, selbst Valada hatte
ihren Weg zurück gefunden. Ob es ihnen gut ging??? Die Zeit hält die Gedanken fest,
nicht einmal Sar ist gedanklich zu erreichen.....
Mit einem letzten Blick auf Turel verlässt Vorador den Raum, nickt kurz Malon zu der an
der Türe steht und ein Auge auf den kleinen Dämon hat, und begibt sich dann auf die
Suche nach Janos. Sie mussten endlich reden
[GNC]WasserLuft
'Mhm, der Pegasus war aber bequemer', denke ich 'jetzt muß ich auch noch mal mit einem
Drachen fliegen...mal Turel oder Vorador fragen...'
In Hof wurde die Lage vorhin ziemlich brenzlig, hatte gerade überlegt, diesmal den Zauber
Windhose auszuprobieren, der CK und mich hätte raus wirbeln können, als
glücklicherweise ihr Pegasus kam...nun, war auch knapp...
Dann erreichen wir die Höhle, wo die anderen sind. Ein paar fehlen aber "Wo sind
Ance und Val?" frage ich LNV besorgt, die sich über den bewusstlosen Sar beugt.
Ariel sieht auch noch nicht lebendiger aus...
Valada
"W... Wa... Wa-as soll das denn ???" sind die einzigen Worte, die Valada dann
doch noch über ihre Lippen bekommt.
[GNC] ancient
Ancient nickt noch einmal und wiederholt bestätigend: "Ich bin keine Gefahr mehr
für dich, Valada, ich habe nicht vor, dich in irgendeiner Weise zu verletzen."
Völlig entspannt setzt sie sich auf den Boden, sieht Valada von unten nach oben an,
lächelt wieder und fragt: "Wo hast du uns eigentlich hingebracht? Und was machen wir
hier?"
Dabei streicht sie sich die Haare aus der Stirn und betastet neugierig die Veränderungen
ihrer Schädelknochen. Sie bedauert, keinen Spiegel zur Hand zu haben. Es muß
faszinierend aussehen, wenn die hörnerartigen Auswölbungen erst unter den Haaren
hervorwachsen und sichtbar sein werden.
Nun, wenigstens die grünen Muster ihrer Haut kann sie in Ruhe betrachten und da Valada
immer noch recht unschlüssig rumsteht und wohl nicht so recht weiß, was sie nun von
ancient halten soll, gönnt sie sich das Vergnügen, sich an ihrer neuen Schönheit zu
erfreuen.
Was für einen feinen Dämon Möbius da doch geschaffen hat ... 
ckomet
CKomet war sehr froh, als sie VG auftauchen sah und diese WL dann schnell übernahm.
Ihrem Tier ging es zunehmend schlechter. Mit letzter Kraft erreichten sie die anderen. Bei
ihrer Ankunft sah sie, das es Ariel immer noch nicht besser ging. Aber die anderen
kümmerten sich um ihn, also versuchte sie erst mal den Speer aus der Flanke ihres Pegasus
zu ziehen. "Verdammt, ich könnte jetzt Vals Heilkünste gebrauchen. Das Tier
verliert viel Blut." denkt CKomet. Während sie mit einer Hand die Wund zuhält,
greift sie mit der anderen hand in ihre Tasche und zieht schnell ein paar Heilkräuter
hervor, die die Abwehrkraft ihres treuen Tieres stärken sollen und schiebt sie ihm ins
Maul. Ihre eigenen Wunden die sie während das Kampfes erhalten, hat heilen
erstaunlicherweise auch nur sehr langsam.
Adora
erschreckt schaue ich auf die Tür als sie leise knarrend aufgeht und ein Hauch von
Düsterem und Tod mir entgegenkommt , mein Gesicht wird kreidebleich
...~ hat er mich gefunden ? ...
langsam stehe ich von meinem Lager auf auch die andere Vampirin erhebt sich und schaut zur
Tür als eine dunkele Gestalt im Türrahmen erscheint , erleichtert atme ich etwas auf ,
mein gefürchteter Feind war es nicht
... ~ aber wer war es dann ? Und ist er Freund oder Feind ? ~...
Schnell schaue ich mich in dem Raum um und erblicke ein Schwert was schräg an der Wand
hängt , hier hatte wohl vorher noch eins gehangen was mit diesem verkreuzt war , aber das
war nicht mehr da nur ein dunkler Abdruck erinnert daran , schnell nehme ich das noch
vorhandene von der Wand , etwas rostig aber was besseres scheint wohl nicht da zu sein ,
angespannt schaue ich auf die Gestalt und warte auf eine Reaktion von ihm ...
[GNC] Sarkana
Langsam kommt Sar wieder zu sich. Ein Lächeln huscht über LNVs Gesicht. Benommen
schüttelt Sar den Kopf, was allerdings eine neue Welle Kopfschmerz hervorruft und ihn
wieder stöhnend auf den Boden zwingt. Langsam, sehr vorsichtig richtet er sich noch
einmal auf und schaut nach den anwesenden Personen. "Ariel ist gerettet... das is
gut... Wie geht es ihm? Können wir ihn transportieren? Ich... ich muß weiter weg von
hier. Die Kneipe wäre vielleicht gut..." Bittend blickt er zu ck.
[GNC] LadyNightVamp
Erleichterung und ein Lächeln fährt über LNVs Gesicht, als Sar die Augen
aufschlägt. Sie fährt sich mit der Zunge über ihre Wunden am Handgelenk, um diese so
mit ihrem Speichel schneller zu schließen.
Sar indessen reagiert wieder zu hastig, will sofort aufstehen. Aber ihm ist anzusehen und
auch sein Aufstöhnen zeigen, dass das zu eilig war.
Aber die Erwähnung der Kneipe veranlasst auch LNV laut zu sagen: "Ja, wir sollten
zur Kneipe zurückkehren. Dort sind wir noch besser aufgehoben als hier und..." sie
blickt auf Ariel. "...er auch."
ckomet
CKomet blickt auf ihren angeschlagenen Pegasus. Hier kann sie ihm eh nicht helfen. Die
richtigen Mittel sind in der Truhe im Stall bei der Kneipe. Also gibt es kein langes
überlegen. " Setzt Ariel vorsichtig auf Pegasus Rücken und wir gehen dann
vorsichtig zur Kneipe zurück. Glücklicherweise ist der Gang des Tieres sehr weich und
bequem. Denn an fliegen ist momentan nicht zu denken."
[GNC] Vampire G
VG nickt den anderen zu.
"OK gehen wir... Die Höhle war ja eh nur eine Notlösung bis wir alle zusammen sind.
Wir können nicht zurück im Moment 
Ich bete nur das es Valada gut geht, und ance noch irgendwo ance ist"
Und so begibt sich die kleine Gruppe auf den Weg in Richtung ihrer geliebten Kneipe in
Uschtenheim...ohne zu wissen was sie eigentlich erwartet....oder wer....
Valada
Valada traut ihr Augen und Ohren nicht.
Das... konnte doch nur eine Falle sein ?
Warum, um alle Elemente, griff der Dämon nicht mehr an ? Die Überhand hatte er auf jeden
fall noch. Das war an der Aura deutlich zu spüren.
Unschlüssig, wie sie sich verhalten soll, beobachtet Valada Ance eine Weile. Das sie in
der Zeit eher wie ein kleines Kind wirkt, beschließt sie, diesen Frieden zu nutzen.
"Würdest Du mich zu jemandem begleiten ? Es ist nicht weit von hier."
Und, der Fairness halber, fügt sie hinzu:
"Wir sind ein wenig in der Zeit zurückgereist. Nur damit Du Bescheid weißt."
[GNC] ancient
"In der Zeit zurückgereist?" Ancient staunt. "So was kannst du?"
Natürlich ist Valada als Sars Tochter prädestiniert dafür, diese Fähigkeit irgendwann
zu erlangen. Aber so schnell?! Etwas stimmt hier doch nicht. Vielleicht hängt Möbius'
Wunsch, Valada möge nichts geschehen, ja auch damit zusammen. Nun, ihr kann es egal sein
und wenn Val will, daß sie mitkommt, dann kommt sie eben mit.
Sie hat eh nichts besseres zu tun.
Ihr fällt überhaupt nichts ein, was sie sonst noch tun könnte.
Eigentlich ist sie sogar froh darüber, daß Val ihr sagt, was sie tun soll.
Und so trottet sie neben Valada her, erfreut sich an der Wiese, pflückt ein paar Blumen
und zerdrückt den einen oder anderen Käfer zwischen den Fingern.
[GNC]DaBorg
Langsam trat der Schatten in die Kneipe ein. Sein Atmen Kristallisierte sich in der
Luft.
Sein Blick schweifte kurz umher, als er schließlich wieder zu Adora blickte.
Er öffnete den Mund und eine tiefe, böse Stimme kam hervor, die selbst jedem Vampir, den
Schauder über den Rücken liefen ließ!
"Verschwindet so schnell ihr könnt... er verfolgt euch schon seit 3 Tagen. In knapp
einer Stunde wird er hier sein und wenn ihr bis dahin noch hier seid, wird euch eure
Unsterblichkeit auch nichts mehr bringen!"
[GNC] Sarkana
Sar ist auf dem ganzen Weg sehr still, mit seinen eigenen schwermütigen Gedanken
beschäftigt. Noch immer will es ihm nicht so recht in den Kopf, dass der Festungsherr tot
ist und damit eine Zukunft begonnen hat, die schlechter für ihn kaum sein kann. Auch sie
wird ihm Möglichkeiten bieten, jedoch mit weitaus größeren Hindernissen. Und ob er sein
Ziel nun jemals erreichen wird...
Je weiter sich die Gruppe von der Höhle, und damit auch von der Festung entfernt, um so
sicherer und befreiter fühlt sich Sar. Noch immer spürt er den Schmerz überdeutlich,
aber er stört ihn mit jedem Meter weniger und dann ist das Gefühl mit einem Mal ganz
verschwunden.
Überrascht bleibt Sarkana stehen. Und im gleichen Augenblick erscheint das Wesen mit dem
vernarbten Gesicht hinter ihm und spricht ihn an: "ER ist weg und du weißt es."
Blitzschnell dreht Sar sich um und zieht dabei sein Schwert. Doch das Wesen ist außerhalb
Sars Reichweite.
"Beruhige dich!" Tatsächlich läßt Sar sein Schwert sinken. "Höre auf
deine innere Stimme, folge ihr und lerne aus den Erfahrungen und Eindrücken der letzten
Minuten. Du kannst mehr, als du dir eingestehen willst."
Sar ist verblüfft. "Woher weißt du das alles?" Als Sar dabei einen Schritt auf
das Wesen zu macht, scheint kurz Erschrecken in dessen kaum erkennbaren Augen zu liegen.
Dann macht es einen Schritt zurück und ist verschwunden. Ein noch grüblerischer Sar
bleibt zurück.
Valada
Valada geht nur ein kurzes Stück, bis sie abrupt auf einer kleinen Lichtung hält und
sich auf einen umgekippten Baum setzt.
Sie traut der Sache einfach nicht.
Hat sie erst noch bedauert nicht gleich am Ziel ihres Wunsch heraus zukommen, so ist sie
nun froh mit diesem eigenartig Wesen nicht sofort im geschützten Herzen des Waldes
gelandet zu sein.
Sie fragt sich, was den Dämon dazu bewogen hat, sich derart friedlich zu verhalten. Er
erscheint ja richtig fröhlich und unbekümmert.
Ob Ance noch irgendwo da drinnen ist ? Laut Kujal ja, aber momentan ist Valada nicht
wirklich in der Lage Hoffnung zu schöpfen.
"Sag' mal, in der Festung wolltest Du mich in Stücke reißen und jetzt dackelst Du
mir hinterher. Verrätst Du mir, warum Du das tust ?"
[GNC] Vampire G
VG hört die stimme ebenfalls und dreht sich im gleichen Augenblick wie sar um...
Und schaut ziemlich bedröppelt als die Gestalt plötzlich weg ist.

"Sar, wer oder was auch immer das ist...sag es uns wenn du was weißt"
[GNC] Sarkana
Sar steckt sein Schwert wieder weg und wendet sich VG zu. "VG, ehrlich, wenn ich
es wüßte, würde ich es sagen. Aber ich habe nicht den Hauch einer Ahnung..." Dabei
hebt er die Schultern und streckt die Hände mit den Handflächen nach oben leicht vor.
"Ich spüre immer so etwas wie 'Nähe' oder 'Verwandtschaft' und obwohl das Wesen von
Brandnarben gekennzeichnet ist, die auch seine Stimmbänder in Mitleidenschaft ziehen,
denke ich mittlerweile, dass 'es' männlich ist..."
[GNC] LadyNightVamp
"Mir ist dieser Kerl unheimlich,", grummel LNV und blickt dabei von Sar auf
VG und dann wieder auf den Weg, der noch vor ihnen liegt. Nicht mehr lange und sie sind
wieder daheim. Hoffentlich trifft nicht wieder etwas unerwartetes ein. Etwas erfreuliches
wäre ihr lieber. Sie blickt zu Ariel, der immer noch bewußtlos auf Pegasus (?) liegt und
ein leiser Seufzer dringt über ihre Lippen.
Adora
Verdutz schau ich die Gestalt an , mein Schwert immer noch in den Händen haltend
" Wer ... ?"
Mehr kriege ich nicht raus ... leicht ängstlich und an alte Geschehnisse denkend warte
ich auf eine Antwort
[GNC] ancient
Ancient setzt sich zu Valada auf den Baumstamm und bemerkt, wie die ein Stück zur
Seite rückt. "Hey, DU hast mich doch darum gebeten, mit dir zu kommen ... Val,
bitte, laß mich jetzt nicht allein. Ich weiß sonst nicht, was ich tun soll. Ich müßte
zu Möbius zurück, aber ich habe doch überhaupt keine Ahnung, wie ich ihn von hier und
jetzt aus finden soll." Ein Hauch von Hysterie schwingt in ihrer Stimme mit.
"Val, wenn du mich nicht mehr magst, weil ich dich töten wollte, das hab ich doch
nur gemacht, weil ich dachte, du willst ihm was tun. Das willst du doch aber nicht mehr,
oder? Er ist so ein netter Mensch. Und dich hat er auch gern. Wirklich ..."
[GNC] Sarkana
Die Entfernung zur Kneipe schrumpft zusehends, als die Gruppe endlich weitergeht.
Zwischendurch spricht Sar LNV an: "Ich... ich wollte dir noch danken. Für dein
Geschenk." Sar ist sichtlich verlegen, doch LNV scheint nicht recht zu verstehen.
"Na vorhin. Als ich... Als mich... Als die 'Migräne' mich so im Griff hatte..."
Zukunft, die dunkle Höhle
Das Wesen, das unvermittelt im magischen Kreis auftauchte, hat sich wieder auf dem Boden
niedergelassen. "Er hat mich noch immer nicht erkannt... Ist das gut? ... Ja, ich
denke das ist gut. Aber vertraut er mir ausreichend? ..." Nach einigen Augenblicken
weitergrübeln erhebt es sich und verläßt den Kreis und die Höhle - diesmal zu Fuß auf
dem normalen Wege.
[GNC] LadyNightVamp
LNV überlegt noch einen Moment, dann wird ihr klar, was Sar meint.
"Ach so..." sie winkt ab. "Nichts zu danken, das hättest du doch für mich
auch getan wie jeder andere auch, oder?"
Sie gehen weiter. Bald würden sie die Kneipe erreicht haben.
[GNC] Vampire G
Die kleine Gruppe wandert noch eine geraume Weile schweigend weiter, bis Uschtenheim in
Sicht kommt.
Die Freunde betreten den Ort und steuern die Kneipe an.
Noch etwa 100 Meter entfernt fühlt VG die Anwesenheit von 3 Personen, kann jedoch nicht
herausfinden wer genau.
Aber irgendetwas stimmt nicht 
ckomet
"Eigentlich sollte ich froh sein, das wir es fast geschafft haben unser Ziel zu
erreichen," denkt CKomet. Aber auch sie hat ungutes Gefühl. Ihr Pegasus ist auch
immer schwächer geworden. Sie befürchtet das die langsam anfangende Stolperei des Tieres
dem armen Ariel oben drauf sicherlich nicht sonderlich gut bekommt. "Vielleicht
sollte einer von uns die Lage mal erkunden, bevor wir alle in eine Falle laufen",
sagt sie zu den anderen.
[GNC]WasserLuft
"Das ist eine gute Idee, Ck. Habe in Moment auch ein ziemlich ungutes
Gefühl...mhm.. also ich habe da.." sage ich und wühle wieder in meinen Taschen
"..da so was.." dann habe ich endlich gefunden, was ich suche. In meinen Händen
halte ich ein kleines Amulett in Form eines Auges. "Das wollte ich auch schon mal
immer ausprobieren!" grinse ich die anderen an. Ich murmle was und auf einmal
flimmert die Luft neben mir. Dann schaue ich auf und sage "Das ist ein fliegendes...
" ich drehe mich kurz zur Seite, wo die Luft flimmerte " unsichtbares fliegende
Auge... Es sieht die wirkliche und spektrale Welt gleichzeitig, das können wir
vorschicken, ohne uns selber in Gefahr zu bringen!"
Ohne auf eine weitere Antwort zu warten, schicke ich es los, die Lage zu erkunden.
Um zu sehen, was es sieht, muß ich selber die Augen schließen und das Amulett in einer
Hand halten...
Ich lasse es auf die Kneipe zu fliegen... nix zu sehen. Dann schicke ich es in die Kneipe
rein (erwähnte ich schon, daß es halb auf der Spektralen Ebene angesiedelt ist und damit
durch Wände schweben kann?). Dort sehe ich Manda und vor ihr eine Gestalt...Manda sieht
ziemlich angespannt aus... wahrscheinlich wegen dieser Gestalt, die vor ihr steht... diese
strahlt irgendwas bösartiges aus... aber scheint in Moment niemand angreifen zu wollen...
was hat sie vor? Ich lasse das Auge vorsichtig näher fliegen.. diese Gestalt hat auch
irgendwas vertrautes...aber das ist ja..Borg!... ja, es muß Borg oder ein Teil von
ihm!...
Aber was hat das zu bedeuten!? Während das Auge von allen in der Kneipe unbemerkt vor
sich hinschwebt, berichte ich den anderen, was ich gesehen habe.
[GNC] Sarkana
"Deine Intuition hat dich nicht getrogen CK!" lächelt Sar CK an, dann wendet
er sich WL zu. "Und dein sehendes Auge hat was WL... Aber bist du dir sicher, dass es
sich um Manda handelt? Wenn ich es mir recht überlege, ich habe seit unserer
Auseinandersetzung mit den Serafan in der Vergangenheit nichts mehr von ihr gehört und
gesehen...."
Gegenwart, Janos Festung
Hell lodert das Feuer, sengt und glüht alles aus. Die Aufgänge zu den Räumen, die
Wandvertäfelungen, Teppiche - alles wird ein Raub der Flammen.
Und die Bibliothek. Die Serafan haben sie nicht gefunden, aber die Flammen fressen sich
einen Weg durch die Gänge und die Tür.
Plötzlich erscheint jemand mitten in der Bibliothek. Hastig blickt er sich um, dann rast
er mit unglaublicher Geschwindigkeit an den Regalen entlang, mehrere Bücher dabei
herausziehend.
Trotz der dichter werdenden Qualmwolken und der Schnelligkeit seiner Bewegungen, scheint
er doch kaum außer Puste zu kommen. Dann hält er an, sieht die Bücher noch einmal
durch, die er herausgenommen hat und verschwindet mit ihnen übergangslos.
Zukunft, die Höhle
Frisch gestärkt betritt das Wesen im Kapuzenmantel die Höhle, folgt dem verschlungenem
Weg tiefer hinein. Vorbei an Stalaktiten und an einem kleinen See. Seine Schritte werden
langsamer. Schließlich bleibt es stehen, kniet sich hin und blickt ins Wasser. Eine
einzelne Träne fließt aus seinem Auge und fällt in das kühle Nass, bricht das
Spiegelbild des vernarbten Gesichts auf der stillen Oberfläche mit vielen kleine Wellen
auf.
Abrupt erhebt sich das Wesen, wischt sich über sein Gesicht. "Verdammte
Eitelkeit..." flüstert es zu sich, dann geht es weiter.
Am Kreis angekommen steigt es vorsichtig hinein, vervollständigt die verwischten Zeichen,
konzentriert sich und ist verschwunden.
Nur wenige Minuten vergehen und es erscheint wieder im Kreis. Die Arme mit einem Dutzend
Büchern beladen. Sorgfältig legt es sie ab. Dann verschwindet es wieder.
Vergangenheit, Lichtung im Wald
Valada und Ance sind gerade miteinander beschäftigt, als am anderen Ende der Lichtung das
Wesen wieder auftaucht. Aus sicherer Entfernung beobachtet es die beiden.
Valada
"Naja..." entfährt es Valada. Als wenn der alte Glatzkopf jemanden mögen
könnte. Mit einem abschätzenden Seitenblick erkennt Valada, dass der Dämon seine Worte
durchaus ernst meint. Nur, was hat in dazu beweg ?
Valada beschließt diese Friedfertigkeit als Vorteil anzunehmen und sie auszunutzen,
solange sie anhält.
Sie stellt sich auf den Baumstamm und zeigt in Richtung Südosten.
"Dort müssen wir hin. Ich möchte, dass Du meine Meisterin Kujal kennen lernst. Sie
lebt im Herzen dieses Waldes, ein gut geschützter Ort, der nicht durch Magie betreten
werden kann. Deswegen sind wir so weit abseits rausgekommen. Aber ich denke, eine kleiner
Fußmarsch bringt uns nicht um."
Damit blickt sie dem Dämon direkt in seine blutroten Augen, in denen sich nichts böses
findet. Ein Tatsache, die Valada zutiefst verunsichert.
Danach springt sie vom Baumstamm und bewegt sich in den kühlen Schatten der uralten
Bäume dieses Waldes. Dort bleibt sie noch einmal kurz stehen und gibt Ance noch eine paar
Anweisungen:
"Bleib dicht hinter mir, tritt am besten in meine Fußstapfen. Duck Dich, wenn ich es
tue und fasse nichts an, nicht mal Äste, die Dich streifen. Es ist unklug die Wächter zu
verärgern."
Damit verschwindet sie im ewigen Zwielicht, nur kurz zögert sie inne und blickt über die
Schulter zurück auf die Lichtung. Ance ist, wie gefordert, direkt hinter ihr. Aber
irgendwas war da doch gerade ?
Mit einem mulmigen Gefühl im Magen dringt sie tiefer in den Wald ein.
War das alles wirklich eine so gute Idee, wie sie zuerst begeistert dachte ? Oder wuchs
sich das zu einer nicht beherrschbaren Katastrophe aus ? Das Gefüge war mittlerweile so
gestört, dass sichere Voraussagen einfach unmöglich waren. So blieb Valada trotz ihrer
Zeitmagie nichts anderes übrig, als einfach zu hoffen, dass ihr Plan klappt... so wie es
jedes andere Wesen auf diesem verfluchten Planeten auch zu machen hat. Bis auf einen...
Adora
Ich höre Stimmen von außen während ich immer noch dieses fremdartige Wesen anstarre
, was keine Regung von sich lässt...
~ Warum starrt es mich so an ? Was ist mit ihm los ? Kennt er mich ? Hat er mich schon mal
gesehen ? Nur woher ? ... ~
Ich schrecke zusammen als mich etwas gleißend helles streift , und dann geht die Tür auf
...
[GNC] Sarkana
Sar kratzt sich in einer Geste der Ratlosigkeit am Kopf. "Was machen wir nun? Wenn
wir nur hier stehen bleiben und beobachten können wir vielleicht in einer gefährlichen
Situation nicht eingreifen. Dieses Borgabbild gefällt mir genau so wenig wie CK. Es ist
bedrohlich. Außerdem muss Ariel von dem Pferd herunter." - 'Und ich bräuchte auch
irgendwie ne Pause, ich muss über einiges nachdenken...' setzt er den Satz in Gedanken
fort.
[GNC] LadyNightVamp
LNV läßt ein leise Gähnen von sich. Die Reise war lang und anstrengend und sie kann
sich wirklich nicht daran erinnern, wann sie zuletzt lange genug geschlafen hatte, um sich
erfrischt zu fühlen. Und Hunger hat sie auch. Aber die Müdigkeit ist stärker. Was sich
auch immer in der Kneipe befindet und nicht nett sein sollte. Es muß verschwinden, damit
sie sich endlich zur Ruhe legen kann. Derweil setzt sie sich an den Wegesrand, schließt
ihre Augen und versinkt in einen leichten Schlummer.
[GNC] ancient
Ancient läuft hinter Valada her und während ihre Füße über Wurzeln und Steine
stolpern, stolpern ihre schwerfälligen Gedanken über Vals Worte.
Ihre Meisterin... Kujal... Ancient erinnert sich. Kujal, so hat Val einmal gesagt, könne
ihr helfen. Seltsamerweise macht sie diese Erkenntnis aber nicht froh.
Wieso helfen? Wobei? Ancient kramt tiefer in ihrem Gedächtnis, findet - und bleibt
entsetzt stehen. Helfen, den Dämon loszuwerden! DAS war es! Ihr den Dämon wieder
wegnehmen, ihre Kraft, ihre Schönheit, ihr Glück. Wieder zurück in diesen
erbärmlichen, vampirischen Zustand inneren Zwiespalts. Nein, niemals. NIEMALS!
Ancient will sich auf Valada stürzen, doch Möbius' Worte legen sich über ihren eigenen
Willen. Val darf nichts geschehen.
Nun gut, wenn ihr Meister das fordert, dann eben nicht. Zu Kujal aber hat er nichts gesagt
...
[GNC] Sarkana
Vergangenheit, Wald
Das Wesen im Kapuzenmantel folgt mit den Augen dem Dämon und Valada. "Ich weiß
jetzt wann ihr seit und wohin ihr wollt. Zwar kann ich euch nicht folgen, aber etwas
helfen sollte mir möglich sein. Der Ort ist gut gewählt mein -" Ein knackender Ast
unterbricht das Selbstgespräch. Fliegend schnell dreht es sich um, ein Schritt nach vorn
und es ist verschwunden, um im magischen Kreis weit in der Zukunft aufzutauchen. Mit einem
schnellen Griff sind die Bücher aufgenommen und das Wesen verschwindet zurück in die
Vergangenheit.
Im Wald folgte der Ancient-Dämon Valada ein großes Stück weiter, als die zwei
plötzlich durch einen langgezogenen Schrei aufgeschreckt werden. Einige Meter weiter vor
ihnen materialisiert das Wesen - jedoch nur sehr langsam gewinnt es an Kontur. Seltsam
durchscheinend und flackernd ist seine Gestalt, gerade als ob es nicht gänzlich stabil
werden könnte. Während des ganzen Vorganges windet sich das Wesen unter Qualen und
brüllt seinen Schmerz heraus. Dann ist es vorbei. Das Wesen ist verschwunden, ohne
wirklich anzukommen. Zurück bleibt der Gestank von versengter Haut - und die Bücher.
Gegenwart, Weg zur Kneipe
"He Lady, komm! Wir gehen weiter..." Sacht stupst Sar LNV an, als sie auf sein
Rufen nicht reagiert. "Na so was, wie kann man in so kurzer Zeit, so tief
einschlafen..." Sar hockt sich vor LNV nieder, als er hinter ihr, im Gebüsch,
plötzlich etwas aufblitzen sieht.
Schnell zwängt er sich durchs Unterholz um einer plötzlich aufkeimenden Ahnung
nachzugehen. Die anderen schauen ihm verdutzt hinterher, und VGs Ruf, was denn da sei,
nimmt er schon nicht mehr bewusst wahr.
Dann hat er die Stelle erreicht. Und seine Ahnung hat sich bestätigt. Die Kapuze vom Kopf
gerutscht, die Hände auf der Brust verkrampft, nach Atem ringend liegt da der Unbekannte.
Kleine gelbliche Funken tanzen über das vernarbte Gesicht, die Kleidung und zwischen den
Gewächsen um seine liegende Gestalt herum.
Vorsichtig nähert sich Sar dem Wesen. Nimmt den Gestank von verbrannter Haut und Haaren
wahr, der von ihm ausgeht. Plötzlich stöhnt es auf, krampft sich zusammen! Einer
Eingebung folgend greift Sar nach ihm - und durch den Mantel hindurch!
"Was zum...!" Sars verblüffter Aufschrei weckt das Wesen aus seiner Lethargie;
"Geh weg!" stöhnt es im leise zu. Sar versteht nicht und nähert sich im
Reflex, es besser verstehen zu wollen, dem Mund mit den langen Eckzähnen. Panik spiegelt
sich in den Augen des Wesens! Sar erkennt die Angst und versucht, nach dem Grund
forschend, in den Geist des Wesens einzudringen, seine Gedanken zu lesen!
"NEIN!"
Im gleichen Moment, als er das Bewusstsein des Wesens erreicht, erfasst ihn ein gewaltiger
Sog. Er ist nicht in der Lage, sich geistig von dem Wesen zu trennen! Sars Bewusstsein
wird von einer unglaublichen Kraft erfasst und bezwungen - dann glüht sein ganzer Körper
auf! Nicht anders geht es dem Liegenden. Immer intensiver wird das Glühen, immer heißer
die Luft um sie herum. Dann schlagen Flammen aus ihrer Kleidung; versengen Haut und Haar;
verbrennen alles in Reichweite.
Der Todesschrei beider Vampire hallt noch lange durch den Wald, als sie schon längst in
einer kleinen Sonne vergangen sind...
ckomet
CKomet schüttelt den Kopf, weil es ihr fast unbegreiflich ist, wie LNV jetzt so
seelenruhig hier schlafen kann. Sie bitte WL, ihr zu helfen Ariel vorsichtig vom Rücken
des Pegasus zu nehmen, als Sar ohne ein Wort im Unterholz verschwindet. Auf die Frage von
VG reagiert er überhaupt nicht. Nachdem WL und Ckomet Ariel vorsichtig neben die
schlafende Lady gelegt haben durchbricht ein grausamer Schrei die Stille. Erschrocken
sehen sich die drei an.
Valada
Vollkommen geschockt bleibt Valada stehen. Wie angewurzelt beobachtet sie die seltsame
Erscheinung. Selbst lange nachdem diese verschwunden ist, bleibt Valada völlig reglos und
blickt ausdruckslos auf die Bücher.
Innerhalb kürzester Zeit fanden zwei völlig unerwartete Ereignisse statt. Zwar konnte
Valada trotz ihrer Zeitmagie nicht hellsehen, wie ihr Erschaffer. Doch ihre Intuition, ob
etwas Ungewöhnliches ansteht war ihr eigentlich geblieben. Eigentlich.
"Hast Du was damit zu schaffen ?" blafft sie den Ance an, ohne sich zu ihr
umzudrehen. Wer soll das gewesen sein ? Wie kam diese Wesen hierher, so nahe an das Herz
des Waldes ? Die Schutzbarriere war für Magie undurchdringlich. Sie absorbierte sie
einfach. Oder war das der Grund, warum es so ablief ? Die Person, oder was auch immer,
hätte sich nicht in solche Gefahr begeben brauchen, nur um ein paar Bücher abzuliefern.
Das hätte sie viel leichter, und ohne Schmerzen, bereits auf der Lichtung tun können.
Wer war das, der mächtig genug war, einer Barriere kurzzeitig zu trotzen, sie aber nicht
zu spüren. Normalerweise war das Gespür für Magie eher ausgebildet als die Fähigkeit
die jeweilige zu beherrschen. Noch mehr Frage wirbelten in Valadas Kopf rum und forderten
nach Antworten.
[GNC] Vampire G
VG rennt Sar hinterher, sie will wissen wer da ist und vor allem was derjenige vor
hat....
Dann sieht sie wie Sar die Gestalt berühren will.....und dann mit einem langen Schrei mit
der anderen Gestalt VERBRENNT
NEEEEEEEEEEEEEEEEEEEIIIIIIIIIIIIIIIIIIIINNNNNNNNNNN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! schreit sie....
ckomet
CKomet blieb erst mal zurück als VG einfach Sar folgte. Sie wusste einfach mal wieder
nicht was sie machen sollte. Hier stand sie nun wie versteinert. WL stand zwar auch noch,
aber das schlimmste war das LNV selbst durch den Schrei, der sich wie der eines Sterbenden
angehört hat nicht aufgewacht war. Ariel krümmte sich auch immer noch vor Schmerzen und
ihr Pegasus sah auch nicht gerade vielversprechend aus, wie er mit hängendem Kopf dastand
und seine Wunde sich einfach nicht schließen wollte. Irgendwie schien im Moment alles
schief zu gehen. VGs Schrei ließ sie zusammenfahren.
[GNC] ancient
"Was sollte ich denn mit so was zu tun haben?" entgegnet ancient verunsichert
und starrt auf den Boden, auf dem nur noch der Stapel alter, ledergebundener Bücher an
das seltsame Schauspiel erinnert. Ein unangenehmes Gefühl sagt ihr, daß sie die Bücher
nicht unterschätzen solle und langsam erschließen sich dem Dämonenverstand auch die
Bilder in ancients Gedächtnis. Sie hatte in Janos Bibliothek nach Büchern gesucht, die
ihr helfen sollten, den ...
Nein, nicht schon wieder! Erst Val, die sie zu Kujal bringen will, nun die Bücher ...
Zerstören! Weg mit ihnen! Niemand soll in ihnen lesen können, wie man ihr den Dämon
stehlen kann.
Ancient stürzt sich auf sie ... versucht es ... kann sich ihnen nicht nähern.
Irgendetwas zwingt sie, Abstand zu wahren. So als schützte sie ein Zauber.
Ärgerlich wendet sie sich ab, doch da kommt ihr ein Gedanke, den ihr kleines Dämonenhirn
für sehr schlau hält. Listig ...
"Val?" fragt sie mit zuckersüßer Stimme. "Wenn diese Bücher den
magischen Schutz durchbrechen können, dann sind sie doch sicher sehr gefährlich? Du
solltest sie besser vernichten, ehe sie hier Unheil anrichten ..."
[GNC] LadyNightVamp
'Was ist Wahrheit? Was ist Lüge? Ist das die Realität oder ein Traum?' 'Ein Traum
meine Liebe.' 'Raziel? Du bist so nah und so schön. Ist dies ein Traum der Vergangenheit,
oder der Zukunft?' 'Vielleicht der Vergangenheit, aber vielleicht auch der Zukunft...
vielleicht auch beides... wer weiß.' 'Und warum bist du hier?' 'Um dir zu sagen, das
alles nur wieder so werden kann, wenn du und deine Freunde sich nicht trennen lassen. Euer
Zusammenhalt ist wichtig. Bezwingt den Dämon, entreißt ihn aus den Klauen von
Möbius...' 'Was ist? Warum hältst du inne?' 'Du mußt aufwachen. Es ist etwas passiert.'
'Nein, ich will noch nicht gehen. Ich will dich nicht verlassen...' 'Nein, du mußt. Wach
auf! Jetzt!'
Ein lauter Schrei. LNV reißt verstört und erschrocken die Augen auf und schaut sich um.
ck und WL stehen neben ihr, starren entsetzt in den Wald hinter hier. Neben ihr liegt
Ariel. Schmerz zeichnet sein Gesicht. Sie steht rasch auf, tippt ck auf die Schulter, die
erschrocken zusammenfährt und sie anschaut. Ihr Blick läßt LNV erschrocken einen
Schritt zurücktreten, dann fragt sie ck leise: "Was ist passiert?"
ckomet
Nachdem sich Ckomet von dem zusätzlichen Schreck, den ihr LNV versetzt hat erholt hat,
sagt sie zu ihr: "Ich weiß es nicht. Sar verschwand urplötzlich im Gestrüpp. VG
folgte ihm einfach und dann erfolgte der Schrei." immer noch am ganzen Körper bebend
steht CKomet da und weiß immer noch nicht was sie tun soll. Diese Hilflosigkeit macht sie
noch rasend.
[GNC] Vampire G
Total niedergeschlagen, mit hängendem Kopf und Flügeln, kommt VG aus dem Wald heraus.
Ihre ganze Haltung drückt Trauer aus...
"Sar...ich ... er ist tot...verbrannt..." stammelt sie tonlos.
Dann bricht sie schluchzend am Waldrand zusammen.
...
ckomet
" Das glaube ich nicht," sagt CKomet, " das kann doch nicht
stimmen."
Sie weiß genau das VG niemals über solche Dinge einen Scherz machen würde. Aber sie
will die Worte die VG gesagt hat einfach nicht glauben, obwohl sie tief in ihrem Inneren
fühlt das, es wahr ist.
[GNC] Ariel
Ein, schrei. Plötzlich und unvermittelt nehme ich einen schrei wahr. Und Schmerz,
Schmerz der mich verzehrt. Ich versuche der Dunkelheit zu entkommen, versuche mich zu
besinnen. Ich will die Augen aufschlagen, aber sie gehorchen mir nicht. Ich höre etwas
von Sar und Tot. Scheinbar sind mehrere meiner Freunde bei mir. Ich will etwas sagen,
öffne den Mund aber alles was ich zustande bekomme ist ein leises "SA". die
Dunkelheit greift wieder um sich. Ich versuche dagegen anzukämpfen und stelle fest das
der Schmerz größer wird. Also gebe ich mich der Dunkelheit hin und lasse mich von ihr
umfangen. Immer tiefer steige ich hinab in die Dunkelheit, die gnädige Dunkelheit die mir
den Schmerz nimmt. Die schöne Dunkelheit !!??
Valada
...ehe sie hier Unheil anrichten ..."
In Valadas verwirrten Kopf erscheint es zunächst logisch, diese fremden Gegenstände zu
vernichten. Aber ihre Abneigung, Bücher zu beschädigen bleibt stärker, und so sieht sie
sich die seltsamen Schriftstücke wenigstens einmal an.
"Ich kann die Titel nicht lesen, die Schrift ist ja uralt !
Aber ich weiß, dass sie aus der Bibliothek ist, deswegen nehmen wir sie mit und zeigen
sie Kujal."
~Ist 'ne gute Gelegenheit, sie endlich dazu zu bringen, mich diese Schrift zu lehren.~
schießt es in plötzlicher Eingebung durch Valadas Gedanken. Ein Lächeln huscht über
ihr Gesicht und sie schickt sich an, die schweren Folianten aufzuheben.
[GNC] ancient
Einen Augenblick lang hat ancient die Hoffnung, ihr Plan könnte gelingen. Doch dann
hebt Valada die Bücher auf. Zu Kujal will sie sie bringen. Das muß ancient verhindern.
"Soll ich dir tragen helfen?" richtet sie ihr Wort an Val und geht einige
Schritte auf sie zu. Aber die Bücher haben ihren Schutz nun auch auf Valada ausgebreitet
und ancient gelingt es nicht, sich zu nähern. Wenn Kujal im Besitz der Bücher ist, wird
sie für ancient unangreifbar sein.
So sehr ancient den Gedanken auch haßt, sie wird fliehen müssen, wenn ihr der Dämon
lieb ist.
"Wie weit ist es noch?" fragt sie und blickt sich suchend um. Der Wald sieht
nicht gerade einladend aus. Hoffentlich kann sie sich noch an den Weg erinnern, den Valada
sie bis hierher geführt hat. Sich in derart magischem Gebiet zu verirren, wäre fatal.
Aber das Risiko muß sie wohl eingehen.
Langsam läßt sie sich zurückfallen. Valada ist in Gedanken, hat nicht einmal auf
ancients Fragen reagiert, sie wird die Flucht vermutlich nicht sofort bemerken. Außerdem
trägt sie die schweren Bücher und ist somit behindert.
Ancient konzentriert sich. Äußerlich ruhig geht sie langsam noch einige Schritte hinter
Valada her, doch sie sammelt Energie, sucht eine passende Stelle, an der das Unterholz
weniger dicht ist - und setzt zum Sprung ab.
Für ein ungeübtes Auge mochte es so erscheinen, als hätte ancient sich in Luft
aufgelöst, aber es ist nichts weiter als Schnelligkeit und Energie. Ein Sprung und sie
ist mehrere Meter von Valada entfernt. Noch ein Sprung, noch ein paar Meter. Nun aber wird
der Wald zu dicht und sie kann sich nur noch langsam fortbewegen, um den Vorsprung
auszubauen. Immer gerade aus und möglichst nicht von der Linie abkommen, um den Weg
wiederzufinden. Sich markante Punkte merken. Und schnell Abstand gewinnen.
Nach kurzer Zeit schon ist ancient außer Atem. Sie hat Hunger. Ihre letzte Mahlzeit ist
die eines Vampirs gewesen, aber das kann dem Dämon nun nicht mehr genügen. So bemerkt
sie gar nicht, daß ihre Augen beginnen, nach Essbarem Ausschau zu halten, anstatt auf den
Weg zu achten.
Valada
Valada läuft ihren Weg immer weiter, sie kennt jeden Schritt in- und auswendig. Ihre
Augen ruhen auf den verschlungen Buchstaben des obersten Buches.
Ohne wirklich auf Antwort zu warten, beginnt sie ein wenig zu reden -mehr zu sich selbst
als zu Ance- und versucht damit hauptsächlich sich selbst zu beruhigen.
"Kujal weiß hundert pro, was es mit den Büchern auf sich hat. Vielleicht kennt sie
sogar die Gestalt. Obwohl, wenn sie sich kennen würden, hätte sie doch sicher beim Haus
gewartet. Oder zumindest die Bücher dort abgeliefert. Komisch. das würde bedeuten, sie
kennen sich nicht. Oder misstrauen sie sich sogar ? Dann wäre es wohl nicht so gut, die
Bücher mitzuschleifen. Vielleicht ist es eine Falle ? Aber... ich kenne sie. Die sind aus
der Bibliothek."
Damit dreht sie sich zu Ance um:
"Kannst Du ma... ah..."
~Verdammt. Wo is' sie hin ???~
"AAAnceeeee... haaallooo... ist was passiert ?"
Kein Geräusch entrinnt dem dunklen Dickicht.
~Das ist schlecht. Das ist sehr schlecht.~
Ein scharfer Gestank durchfährt die Pflanzen des Waldes und zwingt sie sich um das herz
herum zu schließen.
~Wenigstens kommt sie nun nicht mehr raus. Aber wo zum Kuckuck ist sie hin ? Und verdammt
noch mal, warum haben die scheiß Schlingpflanzen sie nicht aufgehalten ???~
Zu erspüren ist Ance nirgends, denn die Magie soll ja eben solche Aktivitäten
verhindern. Nur ein Wesen kann das Dickicht dieses gewebten Zaubers durchbrechen...
Valada beeilt sich, endlich zu ihrer Mentorin zu kommen... das alles zog sich schon viel
zu lange hin.
[GNC]DaBorg
Langsam bewegt sich die Person auf Adora zu und spricht leise "Lauft....lauft so
schnell ihr könnt!!!"
Mit diesen Worten dreht sich der Mann im Mantel ruckartig um und zieht sein Schwert in
Windeseile.
Die Tür schlägt wieder zu!
Der Atem der Person, wird langsam schwerer und alle im Raum spüren, wie die Luft auf
einmal kälter wird, wie als hätte jemand im Tief Winter alle Fenster aufgerissen.
Fest umschließt er das Schwert mit seinen Händen und hat seinen Blick stets auf die Tür
gerichtet.
Plötzlich vernimmt man Schritt im Schnee, Füße sich langsam in den Schnee graben.
Langsam bewegt sich ein Schatten vor die Tür und man hört ein leise Geräusch.
Der Mann im Mantel hat Naraja und Adora vollkommen vergessen und achtet nur noch auf einen
Günstigen Moment.
Langsam bewegt sich der Türknauf und die Person im Mantel stürmt los und versucht das,
was auch immer vor der Tür steht, daran zu hindern in die Kneipe zu kommen.
Der Griff des Wesens auf der anderen Seite wird immer stärker und langsam kann die Person
dem nicht mehr standhalten.
Allen Mut nimmt Sie zusammen und reißt mit voller Wucht die Tür auf.
Niemand steht davor...
Ein Windzug durchfährt auf einmal die Kneipe, die alle Lichter erlöschen lässt.
Es ist nun Dunkel und man hört Feste Schritte auf dem Dach....
[GNC] LadyNightVamp
Sar tot? Quatsch, nein, das kann nicht sein. "Aber, aber er hat doch gesagt, wir
sollen uns nicht trennen lassen, wir..." Ariels Stöhnen reißt sie auch ihrer Rede
und sie schaut auf ihn. Eine kurzes Augenzucken nur und wieder liegt er da, still, ohne
sich zu Rühren.
"Wir müssen zur Kneipe. Dort sind wir sicher und dort können wir genau überlegen,
was zu tun ist. Ich will hier nicht länger bleiben.", sagt LNV dann und wartet auf
die Reaktion von ck, VG und WL.
[GNC] ancient
Der Wald beobachtete ancient. Ganz eindeutig. Seitdem sie begonnen hatte, nach etwas
Essbarem Ausschau zu halten, kam es ihr so vor, als wäre der Wald lebendig geworden.
Nicht nach Art der Pflanzen, sondern wie ein Tier. Ein Raubtier, das auf der Lauer lag und
argwöhnisch über jeden ihrer Schritte wachte. Bereit, jederzeit zuzuschlagen. Sobald sie
den kleinsten Fehler machte.
Nur wusste ancient nicht, was alles ein Fehler sein konnte ...
[GNC] Vampire G
VG hockt noch immer im Gras...
Mit Tränen in den Augen schaut sie hoch zu Lady.
"Du hast recht" Sagt sie leise..."lasst uns hier verschwinden..."
[GNC] LadyNightVamp
LNV nickt ihr zu, dann kniet sie sich nieder und nimmt VG fest in die Arme. Nachdem sie
wieder von ihr lässt tut sie etwas, was sehr selten bei ihr vorkommt. Sie trifft
Entscheidungen. Sie weist ck an, Ariel wieder auf Pegasus zu legen, auch wenn es diesem
ebenfalls nicht sehr gut geht, aber anders bekommen sie den bewusstlosen Freund nicht
fort. Dann weist sie WL an, sich um VG zu kümmern und schließlich läuft sie voran,
weiter auf die Kneipe zu. Dabei versäumt sie es nicht, sich vorsichtig umzuschauen, um
etwaige Feinde rechtzeitig auszumachen. 'Hoffentlich treffen wir auf keine.' denkt sie
noch.
[GNC]WasserLuft
Noch geschockt von Sar's Tod - nein, das kann doch nicht sein, da muss ein Trick dahinter
steckend - kümmere ich mich erst mal um VG
